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Michaela Kobold
Kontakt:

Michaela Mutlitz (Sozialpädagogin B.A.)
Resenödstr. 23
84175 Gerzen

Telefon: 08744/966789
Email: sozpaed@schule-gerzen.de

Erreichbarkeit:

Montag, Mittwoch, Donnerstag: 07:30 – 12:45 Uhr
Dienstag: 07:30 – 12:00 Uhr

Projekte

Digitaltag

Digitaltag am 19.03.2019 an der Mittelschule Gerzen
Kinder und Jugendliche wachsen heute als „Digital Natives“ ganz selbstverständlich in der analogen, wie in der digitalen Welt auf.  Dass sich viele von ihnen bereits im Grundschulalter den Umgang mit dem Smartphone aneignen, ist keine Seltenheit mehr. Im Sinne der Medienerziehung organisierte die Schulsozialarbeit der Mittelschule Gerzen durch finanzielle Unterstützung der Kommunalen Jugendarbeit Landshut am 18. März einen „Digitaltag“ mit dem Medienpädagogen Daniel Wolff.

In zwei Workshops widmete sich der frühere IT-Journalist und Gymnasiallehrer dem Thema „Sicher im Internet - sei smarter als dein Smartphone!“ und „Cybermobbing – es war doch alles nur Spaß, oder?“. Anhand eindrucksvoller Beispiele brachte er den SchülerInnen näher, wieso jemand mit einem Foto oder Video, das man im Internet anschaut, viel Geld verdienen kann; ob man wirklich so anonym, wie es einige Apps versprechen, etwas veröffentlichen kann und wer eigentlich für das die Verantwortung trägt bzw. haftet, das man im Internet macht. Die vielen Möglichkeiten können zu Handlungen verleiten, für die die Hemmschwellen im realen Miteinander nicht so schnell überschritten werden, wie in der augenscheinlichen Anonymität des Internets. Aber auch hier gelten die gleichen Rechte und Gesetze, für die letztendlich die Eltern haften. Auch die eigene Sicherheit wurde ausführlich thematisiert und die Jugendlichen durften die Privatsphäreeinstellungen ihrer Handys gleich während der Workshops überprüfen, wobei erstaunt so einige Funktionen entdeckt wurden, die vielen unbekannt waren.
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Ein verantwortungsvoller und, für die Jugendlichen und ihre Eltern, risikofreier Umgang mit dem Smartphone baut vor allem auf einer bewussten und positiven Eltern-Kind-Kommunikation auf, welche ein entsprechendes Hintergrundwissen erfordert. Wie wenig die Erwachsenenwelt jedoch über den digitalen Alltag der Kinder weiß, durften viele Lehrkräfte während des Digitaltags mit Erschrecken feststellen. Umso wichtiger ist es, diesen „Vorsprung“ der Kinder aufzuholen und bewusst Einfluss auf den Umgang mit dem Smartphone zu nehmen. Am Ende appellierte Wolff nochmals an sein Motto: “Den Kinder nicht das Smartphone wegnehmen, sondern anfangen sich für Instagram, Snapchat & Co. zu interessieren und mit den Kindern über die vielen positiven Seiten, aber auch die Risiken zu reden, so oft es geht!“P1040593

Projekt

Projekt "Offline" – 7. Klasse
Der Konsum und Umgang mit digitalen Medien ist aus der heutigen Gesellschaft - und vor allem aus dem Leben von Kindern und Jugendlichen - nicht mehr wegzudenken. Sowohl die Freizeitgestaltung als auch die Kommunikation mit Gleichaltrigen wird stark durch die Möglichkeiten geprägt, die das Internet und Handys mit Whatsapp, Instagram, Facebook und Co. eröffnen. Trotz der Vorteile, die diese Medien im Alltag bieten können, zeigen sich im Schulalltag auch die negativen Auswirkungen dieser Entwicklung auf die Fähigkeiten direkter zwischenmenschlicher Kommunikation und sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler. Die Schulsozialarbeit hat vor diesem Hintergrund am 29.01.2019 für die 7. Klasse einen Projekttag in Zusammenarbeit mit der Suchtberatungsstelle des Landshuter Netzwerks mit dem Thema „Offline“ organisiert. Den Jugendlichen wurden mögliche Risiken und Gefahren des Internetkonsums und der Kommunikation mit Computer und Handy aufgezeigt. Durch die Sensibilisierung für Anzeichen und Folgen des exzessiven Konsums sollen Jugendliche lernen, wie sie sich selbst schützen können, welche Alternativen es zum Medienkonsum gibt und welch große Bedeutung die direkte Kommunikation für zwischenmenschliche Beziehungen - und somit auch für das Klassenklima - hat.
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Bei Fragen zum Thema Medienkonsum können sich Eltern jederzeit an die Schulsozialarbeit der GMS Gerzen (08744/966789) oder an das Landshuter Netzwerk wenden.
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Auf den Hund gekommen
Für alle Grundschulklassen organisiert die Schulsozialarbeit im Laufe des Schuljahres einen oder zwei Besuche (je 2 Schulstunden) der Aktion „Helfer auf vier Pfoten“. Der erste Termin fand am 11.12. für die SchülerInnen der 4. Klasse statt. Es kamen dabei 5 Besuchsteams, bestehend aus Menschen und geprüften Hunden, an die Schule, die den Kindern ehrenamtlich den Umgang mit (fremden) Hunden näher bringen. Gleichzeitig werden soziale Kompetenzen trainiert, da die Kinder z.B. die Reaktionen eines Hundes durch das „Hineinversetzen“ verstehen lernen und Verantwortung für ihre eigenen Handlungen übernehmen können müssen, bevor sie in Interaktion treten dürfen. Die Kombination aus Lerneinheiten und scheinbar freiem Spielen macht die Hundebesuche zu einem pädagogischen Gesamtpaket, aus dem die Kinder nicht nur sehr fröhlich, sondern auch entspannt und gestärkt hervorgehen.

Die Lernziele des Projekts sind:

·         Kindern helfen, sicherer im Umgang mit (fremden) Hunden zu werden

·         bestimmte Situationen zwischen Mensch und Hund konkret zu üben und so mögliche Ängste abzubauen

·         die Hundesprache und die Möglichkeit der Kommunikation durch das eigene Verhalten mit dem Hund kennenzulernen

·         die Verantwortung deutlich zu machen, die der Mensch für den Hund übernimmt

·         den Umgang der Kinder miteinander durch das gemeinsame Kennenlernen des Hundes zu verbessern

·         die persönliche Entwicklung der Kinder und das Verständnis für das Lebewesen Hund zu fördern



„Geister der Weihnacht“ – 03.12.2018
Am 03.12.2018 wurde für die beiden 3. Klassen im Rahmen der Schulsozialarbeit eine Fahrt zum Cineplex Vilsbiburg organisiert. Bei einer Sondervorstellung gab es für die Kinder den Film „Geister der Weihnacht“ zu sehen. Die Augsburger Puppenkiste hat dabei den Literaturklassiker „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens adaptiert und neu inszeniert. Die Geschichte nach Charles Dickens' Novelle ist neben der biblischen Weihnachtsgeschichte die wohl bekannteste und beliebteste Geschichte der Weihnachtszeit. Sie erzählt uns, dass Güte und Mitgefühl zu den höchsten Gütern der Menschheit zählen, und das nicht nur zur Weihnachtszeit.
Die „Geister der Weihnacht“ sind ein Plädoyer für Menschlichkeit und Nächstenliebe, diese Werte haben auch heute noch unverändert Gültigkeit. Gerade in der heutigen Zeit, in der reine Profitgier und eine „Ich zuerst“-Philosophie die gesellschaftliche Diskussion bestimmen, betont die Geschichte von Charles Dickens den Wert des emphatischen Umgangs miteinander, der in einem gemeinsamen Nachgespräch mit den SchülerInnen nochmals vertieft thematisiert wurde.

Gleiches Recht für alle!

Knapp 170 SchülerInnen und Schüler der Grund- und Mittelschule Gerzen und Kirchberg hatten vergangenen Donnerstag das Vergnügen, eine Schulstunde mit „Patako“ und „Zagbum“ in der Schulturnhalle in Gerzen zu verbringen. Das „Duo Perplex“ wurde für die Aufführung des Gewaltpräventionstheaters „Wer nicht hören will…“ im Rahmen des Sozialpädagogischen Angebots, an die Schule geholt. Durch eine Mischung aus Jonglage, Clownerie und rockigen Musikeinlagen mit Schlagzeug und Gitarre wurden die Kinder an die körperlichen und psychischen Aspekte von Gewalt und Mobbing herangeführt und konnten sich durch Zurufe an der Entwicklung des Geschehens auf der Bühne beteiligen. Die Künstler bewiesen dabei ein ausgeprägtes Gespür für die Einbindung der, teilweise vulkanartigen, Gefühlsausbrüche der Schülerinnen und Schüler während des Geschehens. Gemeinsam wurde die Geschichte zu einem Ende geleitet, welches verdeutlicht, wie wichtig es ist, sich für Gerechtigkeit und Respekt im Miteinander einzusetzen.

Das Projekt wurde mit jeweils 50% durch die kommunale Jugendarbeit des Landkreises Landshut und den Schulverband Gerzen finanziert.
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Präventionsprojekt "Sucht & Suchtmittel"
Der 26. April 2018 bot den Jugendlichen der 8. Klasse in Zusammenarbeit mit der Suchtberatung des Landshuter Netzwerkes die Möglichkeit, sich mit dem Thema „Sucht & Suchtmittel“ zu beschäftigen.
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Ziel des Präventionsprojektes war es, dass sich die Schülerinnen und Schüler bewusst mit den vielen Gesichtern von Sucht im Hinblick auf die körperlichen und psychischen Aspekte auseinandersetzen. Die Förderung eines kritischen Blickes, vor allem auch auf gesellschaftlich „anerkannte“ und legale Suchtmittel wie Alkohol und Tabak, stand dabei im Fokus. Der „Suchtsack“, aus dem jeder einen Suchtmittelgegenstand herausnehmen durfte, diente dazu, dass die TeilnehmerInnen zunächst ihre eigenen Gedanken und Meinungen äußern und diskutieren konnten.

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Im Anschluss wurden diese durch fachlich fundierte Informationen der Sozialpädagogin korrigiert oder ergänzt. Auch die Gründe für Risikofaktoren, die eine Sucht begünstigen, sowie Möglichkeiten und Tipps zur Vorbeugung wurden gemeinsam erarbeitet. Kontaktdaten von Einrichtungen und Beratungsstellen, an die man sich im Falle einer Suchtproblematik wenden kann, wurden den SchülerInnen in einem Flyer mit auf den Weg gegeben.
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Das Projekt wurde mit 50% durch die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Landshut gefördert.